Mehrere Fernseher betreiben

Willkommen auf FernseherFuchs.com! Diese Seite habe ich ins Leben gerufen, um häufige Fragen zu beantworten, die beim Anschließen mehrerer Fernseher in einem Haushalt auftreten. Egal ob per Kabel, SAT oder DVB-T2 – der FernseherFuchs zeigt wie’s geht.

Mittlerweile ist es nicht unüblich in einem Haushalt mehrere Fernseher zu betreiben. Egal ob Sie:

  • Einen zweiten TV im Schlafzimmer stehen haben
  • Die Kinder in ihrem eigenen Zimmer fernsehen möchten
  • Sie mehrere Anschlüsse an einem Gerät betreiben wollen (etwa für Aufnahmen)
  • Oder Sie in einer WG wohnen, in der alle Bewohner ihre eigenen TVs haben möchten

es gibt in jedem Fall einen Weg, wie Sie zwei (oder mehr) TVs an Ihren Anschluss bekommen. Dafür müssen Sie auch kein Technologie-Guru sein!

Welches Signal empfange ich überhaupt?

Eine typische Antennendose mit Kabel-TV / Radio Buchsen und einer SAT-Buchse (unten)
Photo-Credit: By :Kolossos (Own work) [GFDL]
Damit wir uns überlegen können, wie Sie am besten mehrere Fernseher anschließen, ist die erste wichtige Frage, wie Sie überhaupt zu Ihrem TV-Signal kommen:

  1. Über Kabel: wird auch BK (für Breitband-Kabel) genannt und ist wohl der “klassische” Anschluss (wenn auch in den letzten Jahren in Deutschland rückläufig). Dabei kommt das Signal, wie der Name verrät, von Ihrem Betreiber über ein Kabel in Ihr Wohnhaus.
  2. Über Satellit: auch SAT abgekürzt. Mittlerweile mit über 18 Mio Haushalten[1] (Stand 2012) in Deutschland die am weitesten verbreitete Art, TV-Signale zu empfangen. Ein Satellit sendet dabei Signale großflächig auf bestimmte Erdteile. Über die SAT-Anlage können Sie diese empfangen und dann mit Kabeln weiterleiten. Anders als bei Kabelfernsehen benötigen Sie hier noch einen Receiver (entweder im TV eingebaut oder als separates Gerät).
  3. DVB-T2 oder eine terrestrische Antenne, ist ebenfalls eine Möglichkeit, TV-Signale zu empfangen. Dabei empfangen Sie die TV-Signale nicht per Satelliten-Schüssel, sondern Antenne, die wiederum über einen Receiver an den Fernseher angeschlossen wird.

Mehrere Fernseher an einem Kabelanschluss

Falls Sie in Ihrem Haushalt Fernsehen über Kabel empfangen, habe ich schon mal gute Neuigkeiten: zwei Fernseher (oder mehr) an einen Kabelanschluss zu schließen ist keine Schwierigkeit! Sie brauchen dazu:

  1. Ein T-Stück oder Antennenkabel Verteiler
  2. Unter Umständen einen Signalverstärker
  3. Zwei Koaxial-Kabel
  4. (Als eventuelles Zubehör für die Verlegung der Koaxial-Kabel empfiehlt sich besonders bei längeren Verkabelungen eine beliebige Form von Kabelhalterung – ob Sie lieber Zwecken zum in die Wand hämmern haben oder gleich einen Kabelkanal verlegen ist Geschmackssache)

Wie Sie schon von Weitem erkennen können, müssen Sie für diese einfache Variante nur einen Kabel-Verteiler an die Dose schließen und von Ihren nunmehr zwei (oder mehreren) Ausgängen ein Koaxialkabel zu den Empfangsgeräten (in der Regel den TVs) führen.

Der Signalverstärker ist sinnvoll, wenn Sie bereits bei einem einzelnen Fernseher kein besonders gutes Signal haben (in dem Fall kann dieses sogar aufgewertet werden). Auch, wenn Sie eher lange Koaxialkabel verwenden (10+ Meter) oder ihr Kabelsignal auf drei oder mehr Empfänger splitten, lohnt sich der Griff zu einem Verteiler mit eingebautem Verstärker.

Zwei (oder mehr) SAT-Receiver betreiben

Auch das ist keine Seltenheit oder gar Unmöglichkeit: 2 Fernseher, 1 SAT-Anschluss.

Dennoch wird die Sache mit mehreren Receivern, die auf eine Dose kommen, etwas haariger als bei einem gewöhnlichen Kabelanschluss, der mehrfach genutzt werden soll.

Das liegt vor allem daran, dass:

  1. SAT-Anlagen nicht immer gleich aufgebaut sind. Die Verkabelung (und die verwendeten Komponenten) variiert von Anlage zu Anlage und oft haben Sie (z.B. in größeren Wohnbauten) als MieterIn nicht die Möglichkeit, die Infrastruktur Ihrer Satelliten-Anlage zu verändern
  2. Selbst wenn die Voraussetzungen für weitere Receiver an der SAT-Anlage gegeben sind, ist für jeden Receiver eine eigene Verkabelung bis zur Satellitenschüssel (oder SAT-Multischalter) notwendig – sofern Sie die Receiver unabhängig voneinander und gleichzeitig betreiben wollen (und kein Unicable verwendet wird – mehr dazu weiter unten).

Um zu Ihrem Ziel zu kommen, mehrere Fernseher mit SAT-Empfang zu versorgen, gibt es also grob gesagt zwei Möglichkeiten: eine relative einfache, die mit leichten Einschränkungen verbunden ist. Und eine aufwändigere Methode, die Ihnen alle Vorteile von mehreren Receivern bietet.

Wenn Sie keine besonderen Anforderungen haben, außer, dass zwei oder mehr TVs in Ihrem Heim SAT-TV (= DVB-S) empfangen, und Sie damit leben können, dass Sie die beiden Receiver nur eingeschränkt gleichzeitig verwenden können, rate ich zur einfacheren Variante. Im besten Fall benötigen Sie dafür nur einen SAT-Splitter und ein wenig Koaxial-Kabel.

Zählen Sie sich eher zu den Power-Usern? Also laufen immer mindestens zwei Fernseher in der Wohnung oder leiten Sie eines der Signale gar in einen PC, um Sendungen auf Festplatte aufzuzeichnen? Dann macht sich für Sie der Aufwand bezahlt, das ganze auch bis zur Schüssel zu verkabeln. So können die Receiver unabhängig voneinander operieren und erhalten alle ein eigenes Signal.

Die einfachere Methode: Das SAT Signal in der Wohnung splitten

Diese handlichere Methode ist in jedem Fall dann besser für Sie, wenn Sie wissen, dass Sie für absehbare Zeit nicht mehrere Receiver gleichzeitig verwenden müssen. Sie können damit immer noch eine TV + Receiver Kombo im Schlafzimmer und eine im Wohnzimmer stehen haben – aber eben nicht zeitgleich darauf fernsehen oder aufzeichnen.

Sie gehen ähnlich vor, wie wenn Sie ein herkömmliches Kabel-Signal aufteilen würden: schließen Sie den SAT-Verteiler an die Dose und von dort weiter in die beiden Receiver. Wie schon erwähnt, können Sie die beiden Geräte dann aber nur eingeschränkt (innerhalb der gleichen SAT-Ebene; d.h. nur ein gewisser Teil der Sender ist verfügbar) gleichzeitig verwenden.

Signal durch einen Receiver durchschleifen

Manche Receiver bieten die Möglichkeit, dass Sie einen weiteren Receiver an das Gerät anschließen können. Man spricht dabei davon, das Signal durchzuschleifen – also einmal in Receiver #1 und dann weitergeleitet zu Receiver #2.

Durch diesen Receiver in der preislichen Einsteigerklasse können Sie ein SAT-Signal durchschleifen. Die beiden erforderlichen Anschlüsse dafür finden sich links unten an der Rückseite. Ein Klick aufs Bild bringt Sie zu Amazon.de

Wenn Ihr Receiver so ausgestattet ist (prüfen Sie ob eine SAT-OUT, LNB-OUT oder LOOP-OUT-Buchse vorhanden ist), sparen Sie sich den SAT-Splitter und leiten einfach von der Dose in den ersten Receiver und von dort zum zweiten. Je nach Ihrem Gerät muss dann jedoch der Primär-Receiver (der, der direkt mit dem LNB verbunden ist) stets laufen, damit Sie auch den zweiten verwenden können (manche Receiver können das aber auch im Standby-Modus).

Die aufwändigere Variante: ein neues Kabel verlegen

Das ist die bevorzugte Gangart, wenn Sie stolze Hausbesitzerin sind oder auf sonstige Art und Weise mit mehreren Personen in einem Haus wohnen (z.B. in einer WG oder einem Mehrfamilienhaus). Sie sorgen mit dieser Art des Aufbaus dafür, dass alle Receiver unabhängig voneinander ein SAT-Signal erhalten.

Wie erfolgreich Sie hier sein können, hängt in erster Linie davon ab, ob Sie die Komponenten Ihrer SAT-Anlage frei wählen können. Wenn Sie die SAT-Anlage selbst betreiben, haben Sie freies Spiel dabei, alles so einzurichten, dass Sie praktisch jeden Raum Ihres Hauses mit einem SAT-Receiver ausstatten können!

Anders sieht das aus, wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus oder gar einem großen Wohnblock wohnen und mehrere Parteien bzw. ein Vermieter die SAT-Anlage verwaltet. In dem Fall müssen Sie zunächst herausfinden, wie die Anlage in Ihrem Haus aufgebaut ist und ob Sie sich so erweitern lässt, dass Sie mehrere SAT Anschlüsse in Ihre Wohnung verlegen können. Außerdem müssen Sie sich damit auseinandersetzen, die Interessen der anderen an der SAT-Anlage Beteiligten zu wahren.

Das wichtigste Zuerst: Der LNB

Ohne Ihnen ein wenig von den Komponenten einer SAT-Anlage zu erzählen, kommen wir in diesem Fall nicht weit. Darum haben Sie bitte ein wenig Geduld für den Technik-Kram, der folgt!

Satellitenschüssel mit LNB
Der äußere Teil einer SAT-Anlage – hier mit einem Single-LNB (nur ein Kabel geht davon ab)

Wie genau Sie bei vorhandener SAT-Anlage in den Genuss mehrerer unabhängiger Receiver kommen, hängt zunächst von Ihrem LNB ab.

Der LNB (low noise block – zu Deutsch Rauscharmer Signalumsetzer) fängt, vereinfacht gesagt, die Hochfrequenten Wellen eines Satelliten ab und übersetzt sie so, dass sie per Koaxialkabel weitergeleitet werden können.

Der LNB ist also das Bauteil, das das Satelliten-Signal in ein Kabel zum Receiver jagt. Wenn Sie einen Receiver “an die SAT-Schüssel” schließen, schließen Sie ihn tatsächlich an den LNB an.

Darum ist er auch für den Aufbau einer Anlage mit mehreren Receivern wichtig: je nach dem, was für eine Art LNB Sie verwenden, können Sie überhaupt mehr als ein Gerät versorgen!

Die für unsere Zwecke hier wichtigste Unterscheidung ist, ob es sich bei dem LNB in Ihrer Anlage um einen

  • Single- (Anschluss für nur 1 Receiver)
  • Twin- (Anschluss für 2 Receiver)
  • Quad- (Anschluss für bis zu 4 Receiver)
  • oder Quattro-LNB (theoretisch unbegrenzte Anschlüsse mit Multi-Switches)
  • (Ein Unicable-LNB ist ein Sonderfall, den wir mal ausklammern und weiter unten behandeln 🙂 )

handelt.

Woher weiß ich, welchen LNB ich habe?

Single oder Twin-LNBs erkennen Sie leicht daran, dass entweder nur ein oder zwei Signalkabel vom LNB abgehen und direkt in die SAT-Dose bzw. zum Receiver verlaufen.

Quad– können Sie von Quattro-LNBs dadurch unterscheiden, dass erstere vier Kabel haben, die direkt (bzw. über die SAT-Dose) zu den Receiver verlaufen.

Quattro-LNBs hingegen müssen zunächst in einen Multi-Switch geleitet werden, eher dieser dann das Signal auf theoretisch endlos viele Receiver aufteilt (indem man mehrere Multi-Switches miteinander verbindet – man spricht von Kaskadieren).

Zugegeben, nicht leicht zu verdauen. Vor allem, dass letztere zwei so ähnlich klingen, stiftet Verwirrung. Es handelt sich aber um zwei verschiedene Geräte!

Wenn sie einen Single- Twin- oder Quad-LNB haben

In diesem Fall müssen Sie – falls noch Anschlüsse frei sind- für jeden weiteren Receiver ein Kabel von Ihrem LNB zum neuen Receiver (evtl. über eine SAT-Dose) verlegen. Abhängig von Ihrem LNB können Sie auf diese Weise bis zu 4 Fernseher bzw. Receiver gleichzeitig anschließen.

Wenn Sie einen Quattro-LNB haben

Um mit einem Quattro-LNB weitere Receiver mit Signal zu versorgen, müssen Sie zwar ebenfalls weitere Kabel verlegen, allerdings nicht zum LNB, sondern zum Multiswitch.

Falls Sie nicht wissen, wo der Multiswitch bei Ihnen im Haus steht, sind der Keller oder der Dachboden ein guter Tipp. Halten Sie Ausschau nach einem Gerät, in das viele Kabel hineinlaufen:

Multiswitch
Ein Multiswitch,
Photo-Credit: By Pqk2r2pv (Own work) [CC BY-SA 3.0
Im Zweifelsfall hilft ein Anruf bei der Verwaltung 😉

Verkabelung von Quattro-LNBs mit Multischaltern

Obwohl der Quattro-LNB ebenfalls 4 Ausgänge hat, heißt das nicht, dass Sie gleich 4 Receiver daran anschließen können. Aus diesen Ausgängen kommt nämlich nicht das “vollständige” Signal; jeder Ausgang liefert stattdessen eine der vier Polarisationsebenen: Highband Horizontal & Vertikal sowie Lowband Horizontal & Vertikal (abgekürzt: H/H, V/H, H/L, V/L)

Sie schließen, wenn Sie einen Quattro-LNB verwenden, alle vier Ausgänge an den Multiswitch an und verkabeln dann erst von dort aus weiter an die Receiver. Und zwar so:

  • V/L Ausgang am LNB -> 14V Eingang am Multiswitch
  • H/L Ausgang am LNB -> 18V Eingang am Multiswitch
  • V/H Ausgang am LNB -> 14V/22kHz Eingang am Multiswitch
  • H/H Ausgang am LNB -> 18V/22kHz Eingang am Multiswitch
Welche Kabel muss ich verlegen?

Vom LNB zum Receiver bzw. vom LNB zum Multiswitch und dann weiter zum Receiver werden gewöhnliche Koaxialkabel verlegt. Die kommen z.B. auch bei Kabel-Fernsehen und Internet-Modems zum Einsatz. Achten Sie am besten gleich darauf, hochwertige Kabel zu verwenden, sonst müssen Sie am Ende nicht nur ein neues anschaffen, sondern auch nochmal neu verlegen.

Im Gegensatz zu vielen Kabel-TV Steckern verwendet man bei SAT-Anlagen F-Stecker an den Enden der Koaxialkabel. Die sehen so aus:

F-Stecker
Photo-Credit © User:Colin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Der Vorteil ist hier, dass Sie das Koaxialkabel an einer beliebigen Stell abschneiden und den F-Stecker darüberstülpen können. Dadurch ersparen Sie sich unnötig lange Verkabelungen (die wiederum das Signal schwächer werden lasseN)

Wie bekomme ich den F-Stecker an das Koaxial-Kabel?

Dazu gibt es ein prima Video:

Unicable: ein Sonderfall

Unicable ist ein System, das viele der Probleme beseitigen soll, die beim Betreiben mehrerer SAT-Receiver in einem Haushalt (oder mehreren Haushalten) auftreten. Statt sie auf mehrere Kabel zu teilen, werden bei Unicable verschiedene Signale auf verschiedenen Frequenzen geleitet.
Der größte Vorteil dabei ist, dass dabei die Receiver nicht in Sternschaltung von einem Multiswitch ausgehend verkabelt werden müssen. Stattdessen kann man alle Receiver hintereinander in Serie schalten.

Was das in verständlicheren Worten ausgedrückt heißt: Sie müssen für den Anschluss von zusätzlichen Fernsehern keine Verkabelung quer durchs Haus zum LNB oder Multiswitch legen. Sie verkabeln vom LNB auf eine SAT-Dose und von dieser (z.B. per Verteiler) weiter zu den anderen.

Wann ist Unicable sinnvoll?

Falls Sie eine SAT-Anlage planen und bereits mehrere (Kabel-TV-)Dosen an passenden Stellen im Haus vorhanden sind, lohnt sich für Sie u.U. gleich Unicable-kompatible Komponenten zu erstehen. So ersparen Sie sich eine extra Verkabelung in jeden Raum, der später einen TV beherbergt. Denselben Vorteil bietet Unicable für Mehrfamilienhäuser oder Wohnblöcke, die von Kabel auf Satellitenfernsehen umsteigen.

Besteht die SAT-Anlage allerdings schon, ist es in vielen Fällen vorteilhafter, es bei der herkömmlichen Verkabelung und Schaltung zu belassen und diese einfach entsprechend zu erweitern (also weitere Kabel zu verlegen und/oder LNB tauschen). Sonst müssen am Ende auch noch sämtliche SAT-Receiver ausgetauscht werden, die nicht mit Unicable kompatibel sind. In einem Haus mit 4 Parteien vielleicht noch machbar; in einem Wohnhaus mit 40 Parteien wird das hingegen problematisch 😉

Wie Sie mit Unicable mehrere Fernseher über nur einen SAT-Anschluss versorgen

Wenn Sie bloß Ihren Haushalt mit Unicable versorgen wollen, bietet sich an, einfach einen Unicable-LNB zu verwenden. Von diesem leiten Sie dann einen Kabelstrang in eine SAT-Dose.

Von hier aus verteilen Sie das Signal dann mit einem Unicable SAT-Verteiler in der Wohnung. Dabei müssen Sie nur beachten, dass maximal 8 Receiver pro Strang versorgt werden können – Receiver mit 2 Tunern zählen dabei auch als 2 Receiver.

Wenn Sie ein Projekt anpacken möchten, das darüber hinausgeht und entweder noch mehr TVs mit SAT-Signal versorgen soll oder auf andere Art komplexer ist, rate ich ihnen dazu, sich tiefer in die Materie einzulesen. Das hier aufzuarbeiten würde dabei sowohl den Rahmen der Seite, als auch meiner Kenntnisse sprengen. Gerade bei Unicable gibt es in Szenarien, in denen mehr als eine überschaubare (1-10) Anzahl an Empfängern versorgt werden müssen, sehr viel zu beachten, damit nichts schief geht.

Einen guten Einstieg in die Materie (und auch davon ab eine überaus lesenswerte Ressource zum Thema SAT-Empfang!) finden sie hier auf Satellitenempfang.info.

Mehrere Fernseher über DVB-T2

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu erklären. Im Wesentlichen können Sie ein DVB-T2 Signal unter ähnlichen Voraussetzungen verteilen, wie ein Kabelsignal: von der Antenne ausgehend einfach einen Splitter anschließen und von dort aus an die jeweiligen Receiver verkabeln. Auch hier müssen Sie bloß beachten, dass bei zu langer Verkabelung (oder zu häufigem Splitten des DVB-T2 Signals) das Signal schwächer wird.

Falls Sie für den Empfang nur Zimmerantennen verwenden, ist auch eine Überlegung wert, einfach eine Antenne pro TV-Gerät aufzustellen. Wenn Ihre TVs eingebaute DVB-T2 Tuner haben (und Sie sich dadurch den Receiver ersparen), halten sich die Kosten dabei in Grenzen.

Weiterführendes Material

[1]astra.de mit den Zahlen zur Verbreitung verschiedener TV-Empfangsmöglichkeiten

[2]satellitenempfang.info mit einer detaillierten Einführung in die Materie Unicable – und auch abseits davon besonders lesenswerten Seite, für alle, die sich für SAT-Anlagen interessieren